Keine Akneprobleme in Japan

Das es das Problem Akne in Japan nicht gibt, ist mehr oder weniger ein Mythos, denn auch dort gibt es Menschen die unter dem Problem Akne leiden. Dennoch ist es sehr auffällig, dass im Vergleich zu den europäischen Ländern das Problem Akne ein kaum erwähnenswertes Problem darstellt. Ein Grund dafür liegt in der Geographie. Japan ist ein Inselreich, umgeben von Wasser, daher ist das Klima sehr jodhaltig. Der menschliche Körper benötigt Jod für einen ausgewogenen Stoffwechsel. Die europäische Ernährung ist relativ jodarm, was zu Stoffwechselstörungen führen kann. Wie sagt man so schön:” Andere Länder andere Sitten”.
Genau hier liegt der Schlüssel für das Akneproblem. Erfahrungen aus Japan zeigen ganz deutlich, dass nur über die Essgewohnheiten eine sehr hohe Jodaufnahme möglich ist. Zu den japanischen Ernährungsgewohnheiten gehört der Verzehr von Seefisch, Algen, Tank und Meerestieren. Alles jodhaltige Produkte, welche für einen ausgewogenen Stoffwechsel verantwortlich sind. Akne entsteht in erster Linie durch eine Überproduktion der Talgdrüsen.
Wenn die Haut durch zu viel überschüssige Sekretion von Talg verstopft ist, kommt es zu einem Ausbruch von Akne. Dieses Problem wird durch den Verzehr von öligen und fettigen Lebensmitteln noch verstärkt. Zuviel Fett im Körper wird nicht einfach ausgeschieden, es kann Spuren von Akne im Gesicht hinterlassen.

Was machen die Japaner im Bereich Akne anders?
Es sind vor allem die Ernährungsgewohnheiten, welche sich deutlich von der europäischen Esskultur unterscheidet. Die meisten japanischen Speisen basieren auf einer Verwendung von einfachen aber gesunden Zutaten. Dazu gehören Reis, Fisch, Gemüse, Soja und Obst. Fleisch wird nur in geringen Mengen verzehrt, oder ganz aus dem Speiseplan verbannt.
In Japan wird sich das Essen nicht reingeschaufelt, um schnell satt zu werden. Es wird mehr in kleinen Portionen zelebriert, dadurch kann der Körper die gesunde Nahrung auch besser verwerten und für einen ausgewogenen Stoffwechsel sorgen. Im Gegensatz zu Europa wird in Japan nur selten gebraten oder gebacken. Die Gerichte werden gedünstet, gegrillt oder gedämpft. An Stelle von fetten Cocktailsoßen verwenden die Japaner mehr “Dashi”, eine Art Fischfond. Statt ungesunden Weißbrots wird zu allen Gerichten Reis gereicht, wenn auch Baguette und Co dort auf dem Vormarsch ist. Der gesamte Ernährungsrhytmus ist in Japan weniger fettreich, gesünder und verträglicher. Der Stoffwechsel floriert, es kommt zu keiner Verstopfung der Talgdrüsen und somit wird auch der Akne keine Grundlage beschert.

Liegt das Problem Akne nur an den Essgewohnheiten der Japaner?
Es ist nur ein Grund für die verhältnismäßig reine Haut der Japaner. Schon von der Tradition her gehört die blasse Haut zur japanischen Kultur. Der Japaner meidet weitgehend die Sonne mit ihren schädlichen UVB-und UVA Strahlen. Schmutz und Schweiß wird so in hohem Maße vom Gesicht ferngehalten, was eine entzündliche Reaktion der Haut deutlich verringert.
Statt Alkohol trinken Japaner viel grünen Tee, welcher für seine Heilkraft berühmt ist.
Die ganze Lebensweise der Japaner sorgt für eine glatte, weiche und ebene Haut.
Es ist aber nicht nur die Lebensweise, sondern auch die Hautpflegenden Heilmittel sorgen für wenig Akne in Japan. Es handelt sich hierbei nicht um chemische Heilmittel, sondern mehr um natürliche Heilmittel aus Pflanzenextrakten, die sehr intensiv einen Talgausbruch auf der Haut vorzeitig verhindern. Die Heilmittel setzen sich aus verschiedenen Vitaminen, Traubenkernöl und ätherischen Ölen zusammen. Die beste Wirksamkeit gegen Akne in Japan bietet das Teebaumöl oder ein sehr beliebter Trank aus gelb Dock, Chinarinde, Extrakten und Klette. Schon vor über 900 Jahren entwickelten die japanischen Geishas viele Techniken für den Erhalt ihrer schönen Haut.