Akne bei Frauen

Nicht nur junge Mädchen in der Pubertät neigen zu Pickel und Akne, auch junge Frauen können betroffen sein. Bei manchen Frauen geht der Übergang dieser Erscheinung von der Pubertät nahtlos bis zum Erwachsenensein über. Bei anderen dagegen, und das ist gar nicht mal so selten, taucht dieses Phänomen der Akne erstmals in den späten 20er oder gar 30er Jahren auf. Der Grund wird in einer hormonellen Verschiebung vermutet. Doch egal wann Mann oder Frau betroffen sind, man begibt sich in einen Kampf gegen Pickel. Neben der richtigen Körper- und Gesichtspflege kommt es vor allem auch auf die richtige Kosmetik an.

Weit verbreitet ist das Auftauchen von Pickeln kurz vor der Menstruation. Die Pickel tauchen ein paar Tage vor Beginn der Blutung auf und klingen nach der Blutung dann auch wieder genauso plötzlich ab, wie sie gekommen sind. Vermutlich hat diese sogenannte prämenstruelle Akne mit den Hormonprozessen im Körper zu tun. Vermutlich hilfreich gegen dieses Phänomen ist die Einnahme von Vitamin B6. Da man beobachten konnte, dass Frauen, die die Pille einnahmen, weniger unter der prämenstruellen Akne leiden, dient die Einnahme der Anti-Baby-Pille mittlerweile auch als Vorbeugung gegen Pickel. Diese Methode hat sich neben einer äußeren Hygiene und kosmetischen Behandlungen als sehr wirksam gegen Pickel und sonstige Hautunreinheiten gezeigt.

Hormonell bedingte Akne taucht auch bei Schwangeren und in den Wechseljahren auf. Gegen dieses Phänomen kommt man nur sehr schwer an. Natürlich trotzdem empfehlenswert sind eine richtige Gesichtspflege und Kosmetik. Hier tröstet vielleicht, dass die Erscheinung von Pickeln in dieser Phase nur als Übergang auftritt und nach Beendigung dieser Zeit auch die Pickel in der Regel wieder von alleine verschwinden.

Was viele nicht wissen, mehr als eine Million Frauen leiden unter dem sogenannten polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS). Auch hier ist Akne eine Erscheinung der Krankheit. Bei diesem Syndrom, das als die häufigste hormonelle Erkrankung von geschlechtsreifen Frauen gilt, werden zu viele männliche Hormone im Blut der Frauen vorgefunden. Die Folge sind nicht nur Hautunreinheiten. Neben starken Zyklusstörungen, bilden sich bei etwa 70 Prozent der betroffenen Frauen, Zysten am Eierstock. Daher auch der Name der Krankheit. Ebenfalls sehr unangenehme Nebenwirkungen der Erkrankung sind Übergewicht, Bartwuchs und Haarausfall. Obwohl mittlerweile so viele Frauen von diesem Syndrom betroffen sind und diese Erkrankung auch erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen hat, ist diese Krankheit wenig in der Öffentlichkeit bekannt. Hier hilft nur eine frühzeitig gestellte Diagnose und eingehende ärztliche Behandlung.

Pickel und Hautunreinheiten in der Pubertät sind häufig und hängen mit der in dieser Zeit stattfindenden Umstellung von Hormonen zusammen. Da die Schlüsselhormone männliche Hormone sind, leiden Männer auch öfter und stärker unter Pickel. Da die Produktion von dem weiblichen Hormon Östrogen abgemildert wird, hilft gegen Pickel auch die Einnahme der Pille.
Im Laufe der Pubertät reguliert sich die Hormonproduktion gewöhnlich und die Pickel klingen ab. Sollten die Hautunreinheiten auch nach der Pubertät nicht nachlassen, empfiehlt sich eine Blutuntersuchung um auszuschließen, dass eine hormonelle Störung der Grund ist.

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